Kindertagesstätten unterliegen besonderen Hygieneanforderungen, da Kinder empfindlicher auf Reizstoffe reagieren als Erwachsene und sich häufiger mit Oberflächen und dem Boden in direkten Kontakt bringen.
Zentrale Anforderungen an die Reinigung
- Regelmäßige Grundreinigung aller Gruppen- und Sanitärräume
- Gezielte Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken und Spielgeräten
- Einsatz von Reinigungsmitteln ohne aggressive Duft- und Reizstoffe
- Reinigungszeiten außerhalb des Betreuungsbetriebs, um Kinder nicht zu gefährden
Warum ökologische Produkte hier besonders wichtig sind
Kinder verbringen viele Stunden am Tag in denselben Räumen. Rückstände aggressiver Reinigungsmittel auf Böden und Oberflächen können unmittelbar mit Haut und Atemwegen in Kontakt kommen. Ökologische Reinigungsmittel reduzieren dieses Risiko spürbar und lassen sich Eltern und Aufsichtsbehörden gegenüber transparent kommunizieren.
Die rechtliche Grundlage kurz erklärt
Kindertagesstätten gehören als Gemeinschaftseinrichtungen zu den Betrieben, für die das Infektionsschutzgesetz einen schriftlichen Hygieneplan vorschreibt. Darin muss unter anderem geregelt sein, welche Flächen wie oft gereinigt und wo gezielt desinfiziert wird. Für Träger bedeutet das: Die Gebäudereinigung ist kein reines Sauberkeitsthema, sondern Teil einer dokumentationspflichtigen Aufgabe, die im Zweifel gegenüber dem Gesundheitsamt nachgewiesen werden muss. Ein Reinigungsdienstleister, der diesen Hintergrund kennt und entsprechend dokumentiert, nimmt Trägern hier spürbar Arbeit ab.
Typischer Reinigungsablauf in einer Kita
Reinigungstermine legen wir grundsätzlich außerhalb der Betreuungszeiten, meist früh morgens oder am Abend, damit keine Kinder während der Reinigung anwesend sind und Flächen bis zum nächsten Betreuungsbeginn abtrocknen können. Böden, Tische und häufig berührte Flächen wie Türklinken und Lichtschalter werden bei jedem Termin behandelt, Spielzeug und Sanitärbereiche nach einem gesondert abgestimmten Rhythmus.
Für Träger: Worauf Sie bei der Ausschreibung achten sollten
Fragen Sie gezielt nach den eingesetzten Produkten, Nachweisen und der Erfahrung des Dienstleisters mit Kindertagesstätten. Nicht jede Gebäudereinigung bringt die notwendige Sensibilität für diesen Bereich mit. Mehr zu unserem Leistungsumfang finden Sie auf der Seite zur Kitareinigung.
Lübecks Kita-Landschaft ist vielfältig
Träger in Lübeck reichen von kleinen Elterninitiativen in Wohnvierteln wie St. Gertrud bis zu größeren kommunalen und kirchlichen Einrichtungen mit mehreren Gruppen. Diese Vielfalt bedeutet auch unterschiedliche bauliche Voraussetzungen: modernere Einrichtungen mit pflegeleichten Böden und Oberflächen stehen neben älteren, teils umgenutzten Gebäuden mit historischer Bausubstanz, in denen sich Hygieneanforderungen nicht immer mit den baulichen Gegebenheiten von selbst vertragen. Ein Reinigungsdienstleister, der beide Situationen kennt, kann Hygienekonzept und reale Bausubstanz besser zusammenbringen als einer, der nur mit Neubauten Erfahrung hat.
Was Eltern zunehmend nachfragen
Immer mehr Eltern interessieren sich aktiv dafür, mit welchen Mitteln die Räume ihrer Kinder gereinigt werden, ein Trend, der sich auch in Lübeck deutlich zeigt. Träger, die auf diese Fragen keine klare Antwort haben, geraten zunehmend in Erklärungsnot, gerade bei Elternabenden oder Aufnahmegesprächen. Ein Dienstleister, der die eingesetzten Produkte transparent dokumentiert, nimmt Trägern diesen Erklärungsdruck ab und liefert im Zweifel handfeste Informationen statt vager Zusicherungen.